Praxis für Osteopathie und Kinderosteopathie Angelo Dietze

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Osteopathie -
Mit gezielten Berührungen die Selbstheilungskräfte fördern


Heilung durch sanfte Handgriffe

Die Osteopathie hat ihre Wurzeln in Amerika und steht für ein ganzheitliches, manuelles Behandlungskonzept mit dem die Ursachen von Bewegungs- und Funktionsstörungen aufgefunden und behandelt werden können. Der Osteopath behandelt dabei nicht nur ein einzelnes Symptom, sondern sucht nach den genauen Ursachen des vorhandenen Unwohlseins.

Grundprinzipien der Osteopathie


Die Osteopathie gründet auf folgenden Prinzipien:

Leben ist Bewegung

Alles muss beweglich sein, das bedeutet, jede Struktur im Körper braucht Mobilität. Bewegung wird dabei auch im Sinne von Dynamik, Veränderung, Handeln, Vitalität verstanden. Unbeweglichkeit führt zu Beschwerden und Erkrankungen.

Der Mensch ist eine Einheit.

In der Osteopathie wird nicht die Krankheit oder das Symptom behandelt, sondern der Mensch als Ganzes. Alle Strukturen und Funktionen im Körper sind untrennbar miteinander verbunden und bilden eine funktionelle Einheit. Somit können Beschwerden und Funktionsverluste einer Struktur, Schmerzen in einer ganz anderen Struktur verursachen.

Der Körper ist in der Lage, sich selbst zu heilen.

Der Körper hat die natürliche Eigenschaft, sich selbst gesund zu halten und zu regenerieren. Der Mensch ist dadurch in der Lage, störende Einflüsse wie Krankheitserreger oder Verletzungen selbst zu bekämpfen. Doch innere und äußere Einflüsse können dazu führen, dass das körperliche Gleichgewicht gestört wird. Ziel der osteopathischen Behandlung ist es, die Selbstheilungskräfte des Körpers zu stimulieren und zu unterstützen, damit der Körper wieder ein inneres Gleichgewicht findet.

Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig.

Wenn die Körperstruktur eingeschränkt oder verschoben ist, verändert sich auch die Funktion des Körpers. Indem der Osteopath mit seinen Händen die Bewegungseinschränkungen löst, hilft er dem Körper, Funktionsstörungen zu beheben. Die Funktion kann sich normalisieren und die Symptome verschwinden.

Die drei Säulen der Osteopathie


In der Osteopathie werden drei Systeme unterschieden:

  • Craniosacrales System (Schädel, Wirbelsäule, Becken und Zentrales Nervensystem sowie deren umgebenden Membranen)
  • Parietales System (Knochen, Gelenke, Muskeln und Bindegewebe)
  • Viszerales System (innere Organe, Blutgefäße und Lymphbahnen)

Diese Systeme sind auf den verschiedensten Ebenen miteinander verknüpft und beeinflussen sich gegenseitig. Bei der Untersuchung und Behandlung werden alle Systeme berücksichtigt.

Geschichte der Osteopathie


Der amerikanische Arzt Dr. Andrew Taylor Still (1828 - 1917), Gründervater der Osteopathie, entwickelte mit der genauen Kenntnis von Bau und Funktion des menschlichen Körpers und dem Verständnis für die ganzheitliche Einheit des Menschen eine Methode, allein mittels seiner Hände Heilprozesse im Organismus seiner Patienten auszulösen. Er verglich den menschlichen Körper oft mit einem Fluss: Immer wieder gelangen Zweige und Blätter in den Strom - ein ganz natürlicher Prozess. Wenn sich in dem Fluss aber Hindernisse einbetten, können sich die Blätter und Zweige dort verfangen. Damit ist das Problem - eine Anstauung oder Blockade - vorprogrammiert. Ähnlich kann man es sich im menschlichen Körper vorstellen, wenn der natürliche Strom durch die eingeschränkte Beweglichkeit von Gelenken, Organen und anderen Strukturen behindert und das Gewebe weniger durchblutet wird.

Gestörtes Gleichgewicht


Bei gesunden Menschen stehen alle Körperkreisläufe und -funktionen in einem Gleichgewicht. Vielfältige Ursachen können dieses Gleichgewicht in Unordnung bringen. Dazu gehören Störungseinflüsse wie Verstauchungen, Verrenkungen, Narben, chronische Erkrankungen, ausgeheilte Krankheiten sowie auch Lebens- und Ernährungsgewohnheiten.

Unser Körper ist sehr anpassungsfähig und kann Störungen oft über sehr lange Zeit kompensieren. Ist jedoch die Ausgleichsfähigkeit des Körpers erschöpft, reicht oft ein kleiner "Tropfen, um das Fass zum Überlaufen zu bringen". Unser Körper reagiert dann zum Beispiel mit plötzlichen, heftigen Schmerzen.

Der Körper heilt sich selbst am besten


Die Osteopathie wirkt sich hauptsächlich auf die Zirkulation der Körperflüssigkeiten aus. Blut und Lymphflüssigkeit transportieren die Nährstoffe bis in die kleinste Zelle und schaffen die Abfallprodukte wieder zurück. Alle Strukturen unseres Körpers sind über Bindegewebe miteinander verbunden. Da sich Blutgefäße und Lymphbahnen zwischen den einzelnen Strukturen des Körpers, sozusagen im Bindegewebe befinden, können sie bei Bewegungsstörungen leicht eingeklemmt werden. Über längere Zeit kann das zu Mangelernährung und ungenügender Entgiftung der betroffenen Zellen führen. Dadurch verschlackt das betroffene Gewebe, es wird fest und verliert seine Elastizität. Durch den gestörten Stoffwechsel können sich auch Bakterien besser vermehren und es kommt leichter zu Entzündungen. Die osteopathische Mobilisation kehrt diesen Prozess um, die Zirkulation wird angeregt, das Gewebe wird besser versorgt und entgiftet. Letztlich ist es diese Wirkung, die die Selbstheilungskräfte des Gewebes in Gang setzt und das Immunsystem stärkt.

Wann setzt die Heilung ein?


Die eigentliche Heilung setzt deshalb oft erst mit Verzögerung ein. Ein gewisser Mindestabstand von 1-2 Wochen, abhängig von der individuellen Situation, empfiehlt sich daher zwischen den einzelnen Behandlungen.

Grenzen der Osteopathie


Akute Infektionen, wie zum Beispiel bakterielle Entzündungen von Organen sollten nicht osteopathisch behandelt werden. Hier besteht das Risiko, dass sich die Infektion im Körper noch weiter ausbreitet. Ebenso gehören Unfälle, Tumorerkrankungen, schwere Erkrankungen oder psychische Beeinträchtigungen in die Hand eines Schulmediziners, sie können aber durch eine osteopathische Therapie unterstützend begleitet werden.

Die Osteopathie ist auch keine Notfallmedizin, die bei Herzinfarkt oder ähnlichen bedrohlichen Situationen lebensrettend eingreifen kann.


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